Verbot von Plastikstrohhalmen: Was ist noch erlaubt?

Seit dem 3. Juli 2021 dürfen Einwegstrohhalme aus Kunststoff in der EU nicht mehr in Verkehr gebracht werden. Das regelt die EU-Richtlinie über Einwegkunststoffartikel (Richtlinie (EU) 2019/904), die in Deutschland mit der Einwegkunststoffverbotsverordnung umgesetzt wurde. Viele Gastronomiebetriebe und Veranstalter haben seitdem nach einer Alternative gesucht. Hier lesen Sie, was das Verbot bedeutet und welche Optionen es gibt.

Was fällt unter das Verbot?

Das Verbot gilt für Strohhalme, die ganz oder teilweise aus Kunststoff bestehen. Dazu gehören auch Strohhalme aus sogenanntem „Biokunststoff“ wie PLA: Auch diese gelten laut Richtlinie als Kunststoff. Wenn Sie bei einem bestimmten Produkt unsicher sind, fragen Sie am besten Ihren Lieferanten, woraus es besteht.

Welche Alternativen gibt es?

  • Pflanzliche Strohhalme wie Weizen- und Reisstrohhalme: für den Einmalgebrauch, ohne Plastik.
  • Papierstrohhalme: weit verbreitet, aber sie weichen schnell auf und enthalten Kleber.
  • Wiederverwendbare Strohhalme aus Glas oder Metall: zu Hause nachhaltig, in der Gastronomie aber mit Spülaufwand verbunden, und sie gehen schnell verloren.

Die Einweg-Optionen vergleichen wir ausführlich in unserem Vergleich von Weizen-, Reis- und Papierstrohhalmen.

Warum so viele Betriebe Weizen oder Reis wählen

Unsere Strohhalme sind zu 100 % pflanzlich, enthalten kein Plastik und sind kompostierbar. Sie haben keinen Eigengeschmack, und Weizenstrohhalme bleiben auch nach Stunden im Glas fest. Mehr als 250 Gastronomiebetriebe und Events, darunter Rock Werchter und Tomorrowland, nutzen sie bereits.

Dieser Artikel enthält allgemeine Informationen und ist keine Rechtsberatung. Für Ihre konkrete Situation ziehen Sie am besten die offiziellen Quellen oder Ihren Branchenverband zurate.

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